Heute ist der 19.09.2017

Amelie Kraus: Die eigene Erfahrung ist das beste Mittel gegen Vorurteile

Amelie Kraus hat ein Jahr in Kamerun verbracht. Das war fĂĽr sie die Gelegenheit, Parallelen zwischen den beiden Kontinenten zu ziehen. Ferner konnte sie ihr Bild von Kamerun und dadurch Afrika klarer definieren. Mit ihrer Aktion ist sie fĂĽr das Integritude Team ein Vorbild. Wir haben sie fĂĽr euch interviewt.

Amelie Kraus: Die eigene Erfahrung ist das beste Mittel gegen Vorurteile

Seit wann bist du wieder in Deutschland? Wie war deine Rückkehr nach Deutschland?

Ich bin seit Anfang September wieder in Deutschland. In den letzten Wochen, die ich in Kamerun verbracht habe, habe ich oft an „daheim“ gedacht. Mal in ungeduldiger Erwartung und mal sehr wehleidig. Bis zum Ende war ich mir sehr unschlüssig, ob die Freude oder die Trauer überwiegt. Ich wusste aber, dass, wenn nicht meine Familie sehnsüchtig auf mich gewartet hätte, ich nicht mein Studium hätte aufnehmen müssen und nicht der ganze Aufwand mit Visa, Versicherung, Flug, … gewesen wäre, ich gerne um einige Monate verlängert hätte.

Als wir auf dem Rückflug in Paris zwischengelandet sind, ist uns als erstes „diese Stille“ aufgefallen. Keiner hat gerufen, kaum jemand miteinander geredet und alle sind für sich gewesen.                       Die Rückkehr nach Deutschland glich einem großen Abenteuer: Autobahn fahren, an jeder Ecke Supermärkte, alles sehr sauber und heißes fließendes Wasser. Mir sind zuerst all die guten Dinge in Deutschland aufgefallen. Es war auch gar nicht so grau und langweilig, wie ich dachte, dass es wirkt. Jetzt, zwei Monate, nach meiner Rückkehr ist es schon wieder ganz anders.

 

 Was waren die Reaktionen in deiner Familie?

Meine Familie war natürlich sehr froh, mich wieder zu haben und das auch noch kerngesund. Meine Mutter hatte zwar den Eindruck, dass ich abgenommen hatte (in Wirklichkeit habe ich etwa 5 Kilo zugenommen), aber der entstand wahrscheinlich nur aus der Sorge, dass mir etwas passiert sein könnte. Unser Wiedersehen war sehr herzlich und eigentlich war es, als wäre ich nie weggewesen. Auch das Leben in meinem Heimatdorf war wie zuvor und unser Haus sah auch noch genauso aus. Es war alles so gewohnt. Normalerweise erzähle ich immer sehr gerne und ausführlich von meinen Reisen, wenn ich nach Hause komme. Diese Mal war es aber anders, weil ich so viel erlebt hatte und gar nicht wusste, wie ich das ausdrücken sollte.

 

Was machst du jetzt?  

Ich bin Anfang Oktober nach Augsburg gezogen und studiere dort jetzt Lehramt Grundschule mit Hauptfach Deutsch als Zweit- und Fremdsprache. Das Studium gefällt mir sehr gut bis jetzt, auch wenn manche Teile noch sehr theoretisch sind. Auch in meiner WG fühle ich mich wohl.

 

Was genau war deine Aufgabe in Kamerun?

Also ganz generell gesagt war ich ja eine „Freiwillige“, aber eigentlich passt diese Bezeichnung nicht. Denn dieses Wort deutet an, dass ich meine Zeit und mich aufopfere, um etwas Ehrenamtliches zu machen und Leuten zu helfen. Wahrscheinlich würde „Praktikantin“ besser passen. Eigentlich habe ich ja für mich sehr viel gelernt, musste überall erst eingeführt werden und habe einfach mal so „reingeschnuppert“, in den Job, den andere (schon) jahrelang machen.

Ich war an einer privaten Grundschule im ländlichen Bereich Bueas. Mein Aufgabenbereich war der Sportunterricht für die unteren Klassen, Deutschunterricht für die höheren Klassen und alles, was so anfiel (Hefte korrigieren, Nachhilfe geben, Aushilfe, …). Außerdem habe ich am school-on-wheels-Programm teilgenommen, bei dem wir nachmittags in Dörfer gefahren sind und dort Nachhilfe gegeben haben. In den Ferien habe ich die neu gebaute Bibliothek eingerichtet und mit anderen Freiwilligen das Ferienprogramm durchgeführt.

 

Kannst du ein paar lustige Geschichten erzählen, die du dort erlebt hast?

Also davon habe ich natürlich tausende. =) Eine fällt mir gerade ein: Leider bestätigt sie ein bisschen das Klischee vom armen, unwissenden, „afrikanischen“ Kind, aber lustig war sie trotzdem. Wir waren mit dem „school-on-wheels“-Programm in einem Dorf in der Nähe von Buea. Dort haben wir erst ein bisschen Nachhilfe gegeben und dann mit den Kindern gespielt. Wir hatten Springseile, Bälle und Frisbee-Scheiben dabei. Die Kinder spielten freudig mit den Bällen und sprangen Seil. Als sie die Frisbees nahmen, fingen sie an, so zu tun, als würden sie aus diesen nagelneuen Plastiktellern essen.

Noch eine: Clara, die kleine Tochter meines Chefs, hat eine Hassliebe zu einem Freiwilligen aufgebaut. Sie tut also so, als würde sie ihn nicht mögen. Natürlich stimmt das nicht. Es ging um William, der einen jamaikanischen Vater und eine englische Mutter hat. Sie hat ein für alle mal klargestellt (so ernst, wie eine Sechsjährige eben sein kann): „Uncle William, I don’t like you because you are a white man with a black man inside.“

Was ich auch immer sehr belustigend fand, waren die ungewöhnlichen und „sprechenden“ Namen: Neben Princesse/Prince, Blessing (Segen), Precious (kostbar), Favour (Gefallen), Patience (Geduld), Divine (göttlich), Pride (Stolz) und Faith (Treue) kann man auch Wisdom (Weisheit), Angel (Engel), Innocent (unschuldig), Godlove (Gottesliebe) und Jesus heißen. Es gibt aber auch Hans und Fritz.

Außerdem habe ich in Douala das charmanteste Kompliment meines Lebens bekommen: Ein kamerunischer Freund fasste meine Haare an und meinte ganz überrascht: „Die sind ja wie Hundehaare!“ Auf die Schnelle ist ihm wohl kein anderer Vergleich eingefallen. =)

 

Hast du in Kamerun junge Leute aus Deutschland /Europa getroffen? Hast du viele Freunde in Kamerun gewonnen?

Ich hatte das zweifelhafte Glück, in einer Stadt und einer Organisation gewesen zu sein, in der es viele internationale Freiwillige gab. Zweifelhaft deswegen, weil die Gefahr besteht, dass man nur noch „mit den anderen Europäern rumhängt“. Es ist oft einfacher in einem fremden Land, Zeit mit Menschen aus dem gleichen Kulturkreis zu verbringen. Manchmal kann man sich einfach besser ausdrücken. Aber es ist natürlich nicht so interessant.

Ich war in den ersten Wochen meines Kamerunaufenthaltes „allein“, also ohne andere Freiwillige, aber trotzdem keineswegs einsam. Die meisten Kameruner und Kamerunerinnen sind viel offener als viele Deutschen. Dadurch habe ich viele Leute kennenlernen können und auch ein paar Freunde gefunden. Zu einigen habe ich auch jetzt noch Kontakt und hoffe, dass ich das beibehalten werde.

Manchmal war es leider auch etwas problematisch aufgrund meiner Hautfarbe und meiner Herkunft. Viele, vor allem Männer, waren deswegen an mir interessiert. Das, finde ich, ist eine natürliche und nachvollziehbare Reaktion, doch es ist schade, wenn man nur darauf reduziert wird. Ich habe aber auch einige nette Menschen kennengelernt, dadurch dass sie mich aufgrund meines „Anders-Seins“ angesprochen haben.

 

Wie findest du das Leben junger Menschen in Kamerun?

Da ich in Buea, einer Universitätsstadt, gelebt habe, habe ich viele junge und gebildete Kameruner und Kamerunerinnen kennengelernt.

Erstmal muss ich sagen, dass sich ihr Leben nicht so sehr von dem junger Menschen in Deutschland unterscheidet: Sie verbringen viel Zeit mit Freunden, gehen gerne zum Trinken in Bars und beschweren sich über die Uni oder Schule.

Es gibt allerdings auch einige Unterschiede: Oft wohnen sie noch bei ihren Eltern oder haben eine Ein-Zimmer-Wohnung (wirklich ziemlich klein), allein oder mit Verwandten. Familie ist ein zentrales Thema. Viele sind auch in einer anderen Familie in ihrem Bekanntenkreis aufgewachsen und fühlen sich so zu mehreren Vätern oder Müttern zugehörig. Häufig werden Jugendliche auch ins Internat geschickt, das ist in Kamerun ein Zeichen dafür, dass man sich eine qualitativ hochwertige Schulbildung für sein Kind leisten kann.

Schon vom Kindesalter haben die Kameruner und Kamerunerinnen sehr viel Kontakt mit Medien aus der westlichen Welt, vor allem aus Nordamerika. Der Kleidungsstil, Musik- und Filmgeschmack ist oft daran angelehnt. Auch die Ausrichtung auf den Materialismus, der vor allem in US-amerikanischen Hip-Hop-Videos dargestellt wird, hat, glaube ich, Einzug gehalten.

Viele junge Leute haben eine etwas passive Einstellung, vor allem, was Politik angeht. Sie sagen, es interessiert sie nicht, weil sie sowieso nichts bewegen können. Was mir auch oft aufgefallen ist, ist, dass viele ein abgeschlossenes Studium haben, in diesem Berufsfeld aber keinen Job finden und dann eine ganz andere Arbeit ausführen müssen. Ein studierter Biologe zum Beispiel arbeitet jetzt in einem Copy-Shop, ein Chemiker führt ein Internet-Café und eine Umweltingenieurin frisierte Frauen. Sie ist jetzt in den USA. Ich habe sehr, sehr wenige junge kamerunische Menschen getroffen, die nicht gesagt haben, dass sie eines Tages oder auch möglichst bald nach Europa, Nordamerika oder auf jeden Fall aus Kamerun raus wollen. Viele sind frustriert aufgrund der schlechten Arbeitsmarksituation. Doch nahezu alle haben ein unerschütterliches Gottvertrauen, das ich manchmal persönlich auch etwas problematisch gesehen habe.

 

Hast du dich manchmal als "sichtbare Migrantin" gefühlt? Wie hast du die Situation gemeistert?

Ja, fast immer. Natürlich bin ich aufgefallen wegen meiner Hautfarbe. Mir wurde „white man“ und „la blanche“ hinterhergerufen. Ich stand sehr oft im Mittelpunkt, gewollt und ungewollt. Persönlich hatte ich das Gefühl, dass diese Aufmerksamkeit positiv gemeint war. Die Leute haben mit mir bzw. meiner Hautfarbe etwas Gutes verbunden. Sie wussten nicht, wie sie mich sonst auf der Straße ansprechen sollten und haben dann eben in der Not und Unwissenheit „white man“, manchmal auch „white lady“ oder sogar „white man woman“ gesagt. Ich habe mich nicht angegriffen gefühlt und manchmal auch die Zeit gefunden zu erklären, dass es nicht sehr respektvoll ist, jemanden mit seiner Hautfarbe anzusprechen oder ihn/sie über die Hautfarbe zu definieren. Oft wurden in mir auch Reichtum, „Allwissenheit“ und die Möglichkeit nach Deutschland zu gehen gesehen. Generell ist mir aufgefallen, dass die meisten sehr positiv reagiert haben, wenn ich gesagt habe, ich bin Deutsche. Das verbinden viele mit Fleiß, Disziplin, Pünktlichkeit und guter Arbeit. Nur einmal hat mich ein Mann in einer Bar angesprochen und gefragt, warum es für „die Weißen“ so einfach ist, hierher zu kommen und es für „die Schwarzen“ aber so schwer ist, in ein „white man country“ zu kommen. Darauf hatte ich leider auch keine rechtfertigende Antwort.

In meinem Viertel, in dem mich bald alle Kinder und viele Erwachsene kannten, war ich dann „Auntie Amelie“ (auch mit vielen Variationen meines Namens, weil er nicht sehr geläufig ist) und wurde auch immer herzlich begrüßt.

 

Würdest du in Kamerun leben?

Diese Frage habe ich mir auch schon selbst gestellt. Ich glaube eher nicht. Das Jahr hat mir sehr gut gefallen und ich habe viel gelernt. Ich habe aber auch viel vermisst, so einfache Dinge wie richtige Milch und gute Pizza, natürlich auch meine Familie und manchmal auch, dass einfach mal alles in der angegebenen Zeitspanne funktioniert wie geplant.

 

Was würdest du Leuten sagen, die auch ein weltwärts-Jahr (in Kamerun) machen wollen?

Auf jeden Fall, ja! Ich kann gar nicht verstehen, wie man es nicht machen kann. =) Es ist aber wichtig, das weltwärts-Programm richtig zu verstehen. Es geht nicht darum, junge (unausgebildete) Deutsche mit dem Gedanken der „Entwicklungshilfe“ in ein Land des globalen Südens zu schicken. Es geht um eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Kollegen vor Ort, die von gegenseitigem Respekt geprägt sein sollte. Ansonsten muss man, denke ich, am Anfang viel beobachten, ohne es gleich zu bewerten, weil man es (noch) nicht versteht. Außerdem gehört ein gehöriges Maß an Flexibilität und Geduld dazu.

 

Entspricht das Bild von Kamerun in Deutschland der Realität? Ist das Bild von Deutschland in Kamerun realistisch?

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen leider gar kein Bild von Kamerun haben, weil afrikanische Länder oft in einen großen Topf „Afrika“ zusammengeschmissen werden. Das finde ich sehr schade, weil Afrika so viele verschiedene Seiten hat und jede das Recht hätte, differenziert betrachtet zu werden. Wenn ich von Kamerun und meinen Erlebnissen erzähle, höre ich oft „Ach, da gab es Strom?“,  „War es sehr schlimm, die Armut zu sehen?“ oder „Können die da wirklich alle Englisch/Französisch?“. Es gibt in der deutschen Gesellschaft immer noch dieses Bild vom „unterentwickelten, armen, ungebildeten Afrika“. Manche können gar nichts mit Kamerun anfangen und sind auch nicht wirklich interessiert daran.

Das Bild von Deutschland in Kamerun ist eindeutig ein besseres und wahrscheinlich manchmal auch ein etwas Verklärtes. In Deutschland oder Europa generell sehen viele Kameruner und Kamerunerinnen, die Möglichkeit zu einem besseren Leben. Es ist natürlich so, dass Deutschland wirtschaftlich stärker ist. Wie schon gesagt, die Deutschen sind fleißig, diszipliniert und pünktlich. Ich denke, an diesem Klischee ist einiges dran. Aber diese Arbeitseinstellung hat auch ihre Nachteile: Stress. Leute in Deutschland sind dauerhaft gestresst. Das Sozialleben leidet. Deutsche sind auch einfach nicht so offen und herzlich wie die meisten Kameruner und Kamerunerinnen. Ich glaube, diese Faktoren machen ein Leben in Deutschland, was sich manche in Kamerun erträumen, schwieriger.

 

Was sind deiner Meinung nach die Faktoren, die die Kommunikation zwischen Europäern (Europa) und Afrikanern (Afrika) beeinflussen? Wie kann man sie verbessern?

Ich vermute, dass diese Kommunikation auf der Seite von Europa scheitert, weil einfach noch zu viele Vorurteile vorhanden sind. „Afrika ist arm, in Afrika wohnen sie immer noch in Lehmhütten und da gibt es viele wilde Tiere“. Dass es dort auch junge gebildete Menschen gibt, mit denen man sich austauschen kann und vieles von ihnen lernen kann, ist manchen nicht ganz klar. Vielleicht fehlt es auch an der Offenheit, manchmal auf beiden Seiten. Man muss sich auf Neues, Ungewohntes und möglicherweise auch Unbequemes einlassen können.



Wie hat diese Reise dein Weltbild beeinflusst?

Ich hoffe, ich konnte ein besseres globales Verständnis erlangen. Hört sich jetzt etwas hochgestochen an… Ich habe ein Jahr die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten können und jetzt einen etwas kritischeren Blick auf Deutschland und die Leute hier gewonnen. Viele Themen beschäftigen mich, vor allem nach meinem Nachbereitungsseminar, bei dem wir viele davon angesprochen haben.

Ich finde es bedenklich, wie manche Deutsche ausländischen Mitbürgern entgegen stehen. In Kamerun konnte ich es erfahren, was es heißt, in einem fremden Land willkommen zu sein. Es war ein schönes Gefühl! Ich bin mir aber nicht sicher, ob dieses Gefühl auch in Deutschland vermittelt wird. Ich engagiere mich hier in einem Projekt, das anerkannte Flüchtlinge und Asylbewerber unterstützt, z. B. mit Kinderbetreuung, Nachhilfe oder Hilfe bei der Wohnungssuche.

Auch das Konsumverhalten in Deutschland ist meiner Meinung nach problematisch. Es geht immer nur um Kaufen, Kaufen, Kaufen. Ein neues Handy, zwei neue Hosen, eine neue Tasche, ein neuer Laptop, Fernseher, Kleiderschrank, Jacke, Teppich, Teller, …. Warum ist man nie zufrieden, mit dem was man hat? Und vor allem muss es billig sein. Auf wessen Kosten dieser niedrige Preis geht, interessiert leider nicht viele. Ob es die Näherinnen in Bangladesch sind, der Plantagenarbeiter in Ecuador oder unsere Umwelt, ist den Leuten entweder egal oder sie wissen es nicht. Wir müssen einsehen, dass es nicht immer nur um uns geht, sondern dass unser Handeln (auch wenn es nur der Kauf einer Jeans ist) globale Folgen hat.

 

Was sind deine nächsten Pläne?

Erst einmal ein bisschen studieren, neue Freunde finden und meine neue Heimat erkunden. Dann will ich auf jeden Fall noch mal ins Ausland. Vielleicht als Auslandssemester oder als Praktikum. Wohin es geht, weiß ich auch noch nicht.

 

Viel Erfolgt wünsch dir das Integritude Team. Vielen Dank für dein Engagement und die Zeit, die du dir für die Berichte, sowie das Interview genommen hatst.

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