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Welche Sprache fĂŒr unsere Kinder?

„Sprache ist ein Schlüssel für erfolgreiche Integration. Aus diesem Grund wurde zu Beginn 2005, mit Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes, ein Mindestrahmen staatlicher Integrationsangebote geschaffen. Den Kern dieser staatlichen Angebote bildet der Integrationskurs“.

Diese Aussage ist auf der Webseite des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) unter dem Link: http://www.bamf.de/nn_566316/DE/Integration/Integrationskurse/integrationskurse-inhalt.html__nnn=true zu lesen.

„Die Sprache wird für das Instrument zum Erfüllen einer kommunikativen Absicht und zudem (beim Menschen) für das Medium des Denkens gehalten“.

Tatsächlich ist die Sprache das Fundament von Kommunikation und Miteinander… Zumindest denke ich das. Ich habe mir Mühe gegeben, die deutsche Sprache zu erlernen. Heute noch lerne ich jeden Tag weiter. Als Kameruner spreche ich Französisch, Englisch und Fe‘eFe‘e.

Welche der vier Sprachen soll ich meinen Kindern konsequent beibringen? Welchen Einfluss wird diese Entscheidung auf ihre soziale Entwicklung haben?

Ich persönlich bin der Meinung,  jeder sollte mit seinen Kindern seine Muttersprache sprechen. Das ist die Sprache, die man wirklich beherrscht.  Derjenige, der in Deutschland lebt und eine andere Muttersprache als Deutsch hat, sollte sich keine Sorge machen. Viele Sprache zu sprechen ist ein Vorteil. Man sollte dafür sorgen, dass das Kind die Wichtigkeit der deutschen Sprache erkennt und Deutsch genauso perfekt wie die zweite Sprache sprechen kann.

Ist das möglich?

Was denkt ihr?

Narcisse Djakam

Kommentare (12)
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Aboubacar, am 25.03.2010 um 23:04:20

Die Sprache, die man beherrscht ist immer die beste. Natürlich sollen sich die Kinder in der neuen Gesellschaft entfalten können. Und wenn die Sprache unterschiedlich sind, soll man sich denn ansetzen, damit die Lücke gefüllt wird.

Maxim, am 29.03.2010 um 00:19:45

Hallo,

die Kinder aus bikulturelle Ehe sollen auch zweisprachig aufwachsen. Es ist eine Bereicherung für die Kinder und man sollte das konzequent durchsetzen. Diese Kinder sollen doch die Deutsche Sprache beherrschen; da es ein wichtiges Mittel ist, um sich hier später zu behaupten.

Maxim

standup, am 29.03.2010 um 22:16:42

Hallo Leute,

ich bin der Meinung, dass die Sprache ein wichtiges Mittel für die Kommunikation zwishen Menschen ist, aber sie allein kann nicht sagen, ob jemand gut oder nicht gut in einer Gesellschaft integriert ist.

Wie viel Sprachen sollte unsere Kinder kennen müßen, um in dieser Globaler Welt zu recht zu kommen, kann ich keine Antwort geben oder traue ich mich keine Antwort zu geben.

Standup.

Aboubacar, am 30.03.2010 um 00:58:59

Hallo Standup,

deine Name sagt viel über deine Einstellung. Ich finde dennoch schade, dass du dich nicht traust zu sagen "Wieviel Sprachen unsere Kinder kennen müßen, um in dieser globalen Welt zu Recht zu kommen".

Wer soll denn diese Frage beantworten?

Vielleicht unsere Kinder? Bis Sie diese Frage gewachsen sind, ware vielleicht nicht zu spät, um eine effiziente Antwort zu finden?

Ich denke die Antwort sollen wir finden; es geht hier nicht darum die Wahreit zu haben... Wir dürfen, denke ich auch Fehler machen und daraus lernen. Taten... Das zählt.

Djakam

standup, am 31.03.2010 um 21:02:08

Hallo Leute,

Meine gestellte Frage war wie viel Sprachen sollten unsere Kinder können, un in diesem globalen Dorf zu Recht zu kommen? Die zweite Frage: Ist die Sprachkenntnissen einen maßstab für die Integration? Wenn ja, wie viel Sprachen sollte einen integrierten Europear können?

Damit möchte ich sagen, man sollten die Kirche im Dorf lassen, und in Deutschland die Sprachkenntnisse nicht mehr  als gelungene Integration zu verkaufen.

Und wenn ich Fragen darf, was ist denn eine gelungene Integration?

Standup.

Sandrine, am 03.04.2010 um 14:46:00

Hallo Standup,

erstmal finde ich deine Name süß...

- wie viel Sprachen sollten unsere Kinder können, um in diesem globalen Dorf zu Recht zu kommen?

Schwierige Frage. Ich bin der Meinung die nationale Sprache (Wäre Deutsch in Deutschland) und Englisch.  Deutsch um sich hier behaupten zu können; Englisch, da diese Sprache überall gesprochen wird. Wenn zum Beispiel, einen Afrikaner seine Kinder ein bisschen von seiner Sprache beibringen kann, wäre auch gut, aber kein Muss.

- Ist die Sprachkenntnissen einen Maßstab für die Integration?

Indirekt ja. Ohne die Deutsche Sprache, hat man wenige Chancen in Deutschland. Man kann schlecht mit Leute offen kommunizieren... Die Sprache meine Meinung nach ist die Basis von alles.

- wie viel Sprachen sollte einen integrierten Europäer können?

Siehe deine erste Frage.

Was die gelungene Integratin angeht, werde ich in einen späteren Zeitpunkt ansprechen. Sonst, cool dass wir diese Themen ansprechen.

Sandrine

 

standup, am 10.04.2010 um 00:12:45

Hallo Sandrine,

freue mich, dass du mein Name süß findest, und  dass du dich auch für das Thema integration in Deutschland sehr interessiert.

Ich möchte zuerst gleich stellen, dass wir die gleiche Meinung sind, dass die Sprache sehr wichtig für die kommunikation zwischen Menschen ist. Trotzdem sehe ich die Sprachkenntnisse nicht als maßstab für die Integration, wie du das behauptest.

Es gibt in diesem Land ja viele Menschen die nur die Gebärdensprache können, aber diese Menschen sind und fühlen sich sehr gut integriert. Da meiner Aufruf in Deutschland die Integration von der Politk zu vermitteln, als Gefühl dieses Land zu gehören, oder ein Teil Deutschland zu werden. 

Gast, am 25.05.2010 um 16:21:08
Hallo alle Zusammen, ich denke fĂŒr ein Kind, das Eltern aus verschieden LĂ€ndern hat, die unterschiedliche Sprachen sprechen, ist es nur eine Bereicherung, wenn es beide Sprachen lernt. Es hilft ihm zum einen, im tĂ€glichen Leben weiter, ausserdem geht es auch um eine gewisse Aktzeptanz seiner eigenen Kultur gegenĂŒber, finde ich...Ich finde es schade, wenn ein Kind zur HĂ€lfte aus einem anderen land kommt und man so tut, als wĂŒrde diese HĂ€lfte nicht zu ihm gehören, nur weil man nicht in diesem Land aufwĂ€chst. Ich denke man sollte die Rechte und die Kultur, in dem Land, in dem man lebt aktzeptieren, jedoch den anderen Teil, den man schließlich in sich trĂ€gt, nicht ausklammern. Ich denke, wenn man offen genug ist und das beste fĂŒrs Kind wĂŒnscht, kann man zwei Kulturen WUNDERVOLL ergĂ€nzen...sowohl die Sprache..als auch andere GebrĂ€uche :) Liebe GrĂŒĂŸe Mondstein
Anne, am 17.03.2011 um 16:39:06

Ich denke, Kinder mit bikulturellem Hintergrund sollten auf jeden Fall zweisprachig erzogen werden. Nicht nur das Gefühl, in beiden Kulturen zuhause zu sein, ist wichtig, sondern auch die Beziehung zu beiden Seiten der Familie hängt ganz entscheidend von der Sprache ab. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass man immer eine gewisse Distanz zu Menschen behält, wenn der Austausch mit ihnen aufgrund der Sprachbarriere nur bedingt stattfinden kann. Und das sollte innerhalb der Familie natürlich nicht der Fall sein.

Deswegen glaube ich auch, dass die Sprache einer der wichtigsten Punkte bei der Integration ist. Meiner Meinung nach kann Integration nur bedingt funktionieren, wenn man die Landessprache nicht spricht, da dies immer ein Hindernis darstellt. Denn wenn man beispielsweise Deutschland betrachtet, gibt es gerade in den älteren Generationen einen großen Prozentsatz an Leuten, die keine Fremdsprachen sprechen und dann wird es eben schwierig, dort in einen Austausch zu treten und Verständnis für die eigene und fremde Kultur zu erlangen und Vorurteile abzubauen. Am wichtigsten ist es jedoch, glaube ich, nicht, eine Sprache perfekt zu beherrschen, sondern vor allem zu zeigen, dass der Wille besteht, die Sprache zu erlernen. 

Sprachen zu lernen wird einem Menschen nie wieder so leicht fallen, wie in der frühen Kindheit und deshalb denke ich, dass es nur von Vorteil sein kann, dem Kind so früh wie möglich viele Sprachen beizubringen. Wie viele Sprachen das genau sein sollten, hängt dabei natürlich von den individuellen Fähigkeiten des Kindes ab. Nicht jedes Kind lernt ja gleich schnell oder hat die gleichen Begabungen für das Erlernen von Sprachen und man muss natürlich darauf achten, dass das Kind dabei nicht überfordert ist.

Allgemein glaube ich, dass es gut ist, wenn ein Kind die Muttersprachen der Eltern beherrscht und auch früh mit der englichen Sprache in Kontakt kommt.

Anne, am 17.03.2011 um 18:19:36

Dabei fällt mir noch was ein, was ich mich schon seit langem frage:

Es gibt viele Länder, z. B. in Afrika, in denen die Landessprache eine andere ist, als die, die innerhalb der Familien gesprochen wird. Das Problem ist, dass viele Leute die entsprechende Landessprache gar nicht oder nur gebrochen sprechen. Diese Landessprache ist hingegen in der Welt normalerweise weiter verbreitet.

Die Frage ist nun, wenn man seine Kinder bilingual erzieht, welche der beiden Sprachen sollte man den Kindern beibringen? Die die dem Kind in seiner zweiten Heimat besser helfen oder die, die vielleicht für den Beruf, etc. weiterhelfen können? Sollte man davon ausgehen, dass es ein Vorteil für das Kind in der Schule ist, wenn es Französisch, Englisch, o. ä. als Muttersprache spricht oder sollte man sagen, dass das Kind Englisch, etc. sowieso in der Schule lernt und es diese Möglichkeit für die eigentlich in dem Herkunftsland gesprochene Sprache nicht gibt?

Was denkt ihr darüber?

valentina, am 03.12.2012 um 14:53:25

hallo leite.ich finde man kan nie genuk lernen ob sprachen oder kulturen.mein sohn sprecht 5sprachen und ich bin immer wider uberacht wie er sie einsezt. z.b.sein vater ist türke ich bin serbin.mit den eltern von sein papa sprecht er  türkich .mit meine eltern sprecht er roma  mit meine bekanten sprecht er serbisch und mit mir deuitsch.er hat sich das bewust so ausgesucht damit es ihn leister fehlt sich mit den verschidenen sprachen zurecht zu finden und er kan das gut.dennoch sprecht er am al  liebstens deutsch.und da wir hir leben find ich es wichtig das wir die sprache beherschen auch wenn es nicht leicht ist wollen wir weiter kommen

R. Pfeiffer, am 12.04.2015 um 21:40:39

Bin der Meinung, dass eine Menge an Fremdsprachen, nicht nur die eine (z. B. Englisch), gefördert werden sollten: Englisch ja, aber auch Polnisch, Französisch, Japanisch, Mandarin, Koreanisch, Arabisch, Türkisch, Russisch, Schwedisch, Niederländisch, Dänisch.

Dieser Ansatz mach dieses Land umso stärker und fördert eine echtere und stärkere in sich verbundene Globalisierung, je mehr wir mit unseren Nachbarn und Partnern in der Welt RICHTIG kommunizieren können und nicht halbherzig durch eine schwache Drittpartei-Lösung. D. h., Länder A und B können sich gegenseitig besser verstehen und während eines Austauschs sich besser verständigen in genau den Sprachen A und B - hingegen (bestenfalls) nur oberflächlich mit Sprache C.