Heute ist der 23.09.2017

Integrationsprobleme in der Schule, RealitÀt oder Fiktion?

Hallo Alle,

ich habe diesen Artikel gelesen:

Ein Lehrer mit ausländischen Wurzeln

http://www.derwesten.de/nachrichten/Ein-Lehrer-mit-auslaendischen-Wurzeln-id3751684.html

Einen der Kommentare fand ich Interessant. Es ging um die Schwierigkeit der jungen Leuten mit ausländischer Herkunft in deutschen Schulen. Es ging auch um die Problematik der Integration allgemein in Deutschland;

Soll sich die deutsche Gesellschaft an seine Gäste anpassen?

Oder doch umgekehrt?

Ich bin der Meinung, dass einen Mittelweg die Lösung ist.

Was denkt ihr?

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"Die Statistik belegt es. Für viele Jungen und Mädchen mit ausländischen Wurzeln läuft es nicht gut an deutschen Schulen: In Nordrhein-Westfalen stammen fast 40 Prozent aller Schulkinder aus Einwandererfamilien, in manchen Klassen beträgt ihr Anteil 80 Prozent. Aber nur acht Prozent gehen auf eine Universität, 20 Prozent verlassen die Schule ohne Abschluss."

Hier wird wieder so getan, als sei das System schuld. Das stimmt so aber nicht. Wer unsere Sprache nicht lernen will und wer vom Lernen generell nichts hält, hat eben in einem hochentwickelten Industrieland keine Chance.
Der oben vorgestellte Lehrer ist ein typischer Einzelfall. Er hat erfreulicherweise erkannt, dass Lernen mühselig, aber auch nützlich und befriedigend sein kann. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund verstehen aus Bequemlichkeit und aus weiteren mir nicht bekannten Gründen nicht, wo der Hase lang läuft.

Diejenigen, die in unser Land kommen, müssen sich anpassen, nicht umgekehrt. Wenn ich Besuch bekomme, schmeiße ich schließlich auch nicht Möbel, Geschirr und Gardinen raus, nur weil es dem Gast so nicht gefällt. Daher sollte man den Spieß rumdrehen. Ich erwarte von den Menschen mit Migrationshintergrund, dass sie uns die Hand entgegen strecken.

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Maxim

Kommentare (3)
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admin, am 25.09.2010 um 16:24:44

Auch gut zu lesen:

http://bazonline.ch/ausland/europa/zdemir-antwortet-Sarrazin/story/13094493

http://www.students.ch/community/blog/post/44409/Sarazzin-Oezdemir-und-der-Ouroboros-der-Migration

Gruß

Till Hpunkt, am 26.05.2011 um 11:22:22

Es stimmt auf jeden Fall, dass man als Gast sich anpassen muss. Ich kann mir aber vorstellen, dass es für viele SchülerInnen mit ausländischen Wurzeln schwer fällt dies zu tun. Ich selbst hatte bis vor kurzem einen Freund in der Klasse der ursprünglich aus dem Iran kommt. Mit der Weile kann er relativ gut deutsch sprechen aber es fällt ihm schwer dem Unterricht zu folgen, was ja auch verständlich ist, wenn deutsch nicht seine Muttersprache ist. Es ist nicht die "Null-Bock-Einstellung" die es ihm und anderen so schwer macht...

Ich bin der Meinung, dass man Menschen nicht zwingen kann, sich sich an die hier gegebenen Umstände zu gewöhenen ohne sie genügent zu intigrieren.
 

Rebecka, am 03.09.2014 um 13:35:41

Ich bin auch der Überzeugung dass nur eine gegenseitige Annäherung eine dauerhafte Lösung für das Problem ist. Man sollte weder nur dem deutschen Schulsystem und den Lehrern als nur den Schülern mit Migrationshintergrund die Schuld geben, sondern nach einer gemeinsamen Lösung suchen, die es für beide Seiten einfacher macht. Klar erfordert dass auf der Seite der deutschen Schulen mehr Geld und mehr Aufmerksamkeit für das Thema, aber nur so macht man es möglich, dass die Schüler auch Freude, Lust und Energie besitzen und auch behalten um in der Schule genauso wie die deutschen Schüler zu bestehen.